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Produktbeschreibung


Brandversuche zur Absicherung des Eurotunnel
FOGTEC(R)-Nebellöschtechnologie als Lösung im Shuttleverkehr

Die ersten Vorversuche fanden im Mai 1998 in dem Centre Scientifique et Technique du Batiment in Nantes, Frankreich, statt. Die Ablenkung des Hochdruck-Wassernebels wurde anhand der Düsensprühbilder in einem Windkanal mit Geschwindigkeiten von 5m/s in der original Eurotunnelstruktur untersucht. Es wurde nachgewiesen, dass die FOGTEC(R)-Düse die hervorragende Ergebnisse für die Absicherung der Eurotunnel Waggons erzielen wird. Das Tröpfchenspektrum der Düse wurde so optimiert, dass selbst bei den Windgeschwindigkeiten von 5 m/s ein optimaler Wassernebel produziert wurde.

Basierend auf diesen Vorversuchen fanden im September 1999 1:1 - Brandversuche in einem speziell konstruierten Tunnelnachbau in dem Testinstitut der Fa. Drachem in Stockton-on-Tees, England, statt. Die Brandversuche wurden in einem 44 m langen und 6 m hohen Prüfabschnitt eines Eurotunnelnachbaus durchgeführt. Dabei wurde der Tunnel samt Einbauten als Halbsegment ausgeführt. An einem Ende der Tunnelkonstruktion befand sich das Ventilationssystem, welches von 1,5 MW starken Dieselaggregaten angetrieben wurde. Es wurden Windgeschwindigkeiten von 5 m/s erreicht. Die andere Seite des Nachbaus war offen gestaltet. Der Aufbau entsprach einem Windkanal und ermöglichte Dauertests bis zu 1000°C.

Eine LKW-Anhänger-Konstruktion mit PVC-Plane bzw. einem Aluminiumaufbau stand in einem original Eurotunnel Bahn Waggon. Der LKW wurde erst mit Europaletten und in weiteren Versuchen mit Kartons gefüllt mit Plastikbechern bestückt. In dem Bahnwaggon wurden 30 FOGTEC(R)-Düsen installiert, die von einem Hochdruckgerät auf einem speziell mitgeführten Waggon aus über ein Leitungssystem mit Wasser versorgt wurden. Nachdem sich der Brand zunächst entwickeln konnte, entstanden im Fahrzeuginneren Temperaturen von ca. 1150°C, zwischen Fahrzeugdach und Tunnelwand 750°C. Die Düsen wurden über eine Infrarot-Brandmeldeanlage aktiviert. Der Temperaturverlauf wurde mittels Temperaturfühler während des Versuchs kontinuierlich gemessen.

Aufgrund der besonderen Eigenschaften des Wassernebels wie Kühlung, Inertisierung und Rauchgasauswaschung bei gleichzeitig geringem Verbrauch an Löschmittel konnte das Feuer sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Wichtig war auch die Möglichkeit zur Ausbildung eines Nebelvorhanges, der die Wärmestrahlung aufnimmt und so die Tunnelstruktur und andere angrenzende Objekte vor Schäden schützt, die durch die große Energiefreisetzung und das Überspringen des Feuers möglich sind.

Bei der Installation des FOGTEC(R)-Nebeltechnologie ist der geringe Wasserverbrauch gegenüber herkömmlichen Wasserlöschanlagen von besonderem Vorteil, da kleine Rohrleitungsquerschnitte verwendet werden können, die die Nachrüstung ermöglichen, ohne dass besondere bauliche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Weiterhin wurde dadurch gewährleistet, dass die auf dem Zug mitgeführte Wassermenge auf geringstem Raum bevorratet werden kann.