Gotthard, Schweiz

Produkt von Herrenknecht AG

InnoTrans 2020 InnoTrans 2018

Kontaktieren Sie uns

Persönliche Angaben

Bitte geben Sie Ihren Vornamen an.
Bitte geben Sie Ihren Nachnamen an.
Bitte geben Sie Ihren Firmennamen an.
* erforderlich

Ihre Nachricht (max. 200 Zeichen)

Bitte geben Sie eine Nachricht ein.
Bitte wählen Sie einen Empfänger aus.

Nachricht senden

Ihre Nachricht wurde erfolgreich versendet.
Weitere Nachricht senden.

Schlehenweg 2
77963 Schwanau
Baden-Württemberg
Deutschland

Telefon / Fax: anzeigen
Telefon: +49 7824 3020
Fax: +49 7824 3024730
InnoTrans 2020 InnoTrans 2018
  • Tunnel Construction Tunnel Construction

Link teilen

Empfehlen

Weiterempfehlen von Gotthard, Schweiz

Trennen Sie mehrere E-Mail-Adressen durch ein Komma voneinander. Die Empfänger erhalten einen Link zu dieser Plattform.

Bitte geben Sie einen gültigen Empfänger an.
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte geben Sie eine Nachricht ein.
* erforderlich
Ihre Empfehlung wurde erfolgreich versendet.
Weitere Nachricht senden.

Produktbeschreibung

In der Schweiz entsteht mit dem Gotthard-Basistunnel ein Jahrhundertbauwerk. Der längste Verkehrstunnel der Welt soll 2 x 57 Kilometer lang werden, und durch ihn soll die Eisenbahnstrecke Basel-Mailand zur „Flachbahn“ werden; Züge können nach seiner Fertigstellung doppelt so schnell fahren wie bisher. Mit allen Schächten und Stollen muss insgesamt eine Strecke von 153,5 Kilometern durch wechselhafte und anspruchsvolle Geologie gegraben werden – bei bis zu 2.000 Metern Überdeckung und bis zu 50 Grad Felstemperatur. Die Piora-Mulde auf dem südlichen Abschnitt zwischen Faido und Sedrun ist eine der besonders kritischen Herausforderungen. Für diese Störzone wurde auf einer Länge von rund 150 Metern nicht-standfestes Gestein, das zudem unter hohem Wasserdruck stehen sollte, vermutet.

Beim maschinellen Vortrieb der beiden Hauptröhren unterm St. Gotthard kommen ausschließlich Gripper-TBM von Herrenknecht zum Einsatz für insgesamt knapp 85 Kilometer neuen Eisenbahntunnel. Der Maschinenvortrieb wird unterstützt durch Equipment und Service der Konzern-Partner VMT, H+E und MSD. Die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ist für das Jahr 2016 geplant.

Der Norden: Erstfeld – Amsteg – Sedrun.

Den Abschnitt Amsteg – Sedrun im Norden des Gotthard-Massivs stellen die beiden Gripper-TBM S-229 („Gabi 1“) und S-230 („Gabi 2“) im Juni und Oktober 2006 fertig. Nach ihrer Demontage im Berg werden sie umfassend überholt und für die Strecke Erstfeld – Amsteg am Portal Erstfeld – dem nördlichsten Punkt des Gotthard-Basistunnels – an den Start gebracht. Die Mineure auf „Gabi 1“ jubeln am 16. Juni 2009: Der Durchbruch am Ziel in Amsteg ist geschafft. Die Schwestermaschine „Gabi 2“ im parallelen Tunnel legt einen rasanten Endspurt hin. Am 19. Juli werden innerhalb von 24 Stunden ganze 56 Meter Hartgestein durchbohrt. Genau drei Monate nach „Gabi 1“ feiert auch „Gabi 2“ den Durchbruch am 16. September 2009.

Der Süden: Bodio – Faido – Sedrun.

Im Herbst 2006 wird der erfolgreiche Abschluss auf dem südlichen Abschnitt von Bodio nach Faido gefeiert. Die S-210 („Sissi“) und S-211 („Heidi“) fahren am 6. September und 26. Oktober 2006 in die Multifunktionsstelle Faido ein. Im Rahmen einer umfassenden Revision werden bei beiden Maschinen auch die Durchmesser von 8.830 mm auf 9.430 mm vergrößert, um so den sich anschließenden nächsten Abschnitt in Richtung Norden in Angriff zu nehmen: von Faido nach Sedrun. Hier meistern die Teams auf den beiden Hartgesteinsbohrmaschinen im Oktober 2008 und im Februar 2009 die Piora-Mulde. Die TBM „Sissi“ feierte den finalen Durchschlag der Oströhre am 15. Oktober 2010, gefolgt von „Heidi“, die am 23. März 2011 in der Weströhre in die Multifunktionsstelle Sedrun einfährt. Vertikal beträgt hier die Abweichung nur drei Millimeter, horizontal eine absolute Punktlandung: null Millimeter Abweichung zum Sollwert. Die maschinellen Vortriebe der Hauptröhren des längsten Tunnels der Welt sind erfolgreich abgeschlossen.

Weitere Produkte des Ausstellers