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InnoTrans 2018: Stadler fährt mit sieben Neuheiten auf

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Bussnang, August 2018 – S-Bahn Berlin für die S-Bahn Berlin GmbH, DE

106 Züge, davon 21 zweiteilige Triebzüge und 85 vierteilige Triebzüge umfasst der Auftrag, den Stadler und Konsortialpartner Siemens im Dezember 2015 gewonnen haben. Das 73,6 Meter lange Fahrzeug verfügt über 184 Sitzplätze und ist massgeschneidert für die Bedürfnisse der deutschen Hauptstadt. Der mit 750 V DC über die dritte seitliche Schiene angetriebene Zug verfügt durch eine eigenständige Antriebsgruppe pro Wagen über eine hohe Redundanz der Antriebsanlage. Ab 2021 werden die in Berlin gebauten neuen Züge auf dem Berliner Teilnetz Ring/Südost eingesetzt – Züge aus Berlin für Berlin.

EURODUAL-Lokomotive für die Havelländische Eisenbahn (HVLE), DE

Die Havelländische Eisenbahn (HVLE) hat im März 2017 zehn EURODUAL-Lokomotiven inklusive Full-Service-Instandhaltungsleistungen bei Stadler bestellt. HVLE ist der Erstkunde für diese sechsachsige Lokomotive mit bi-modalem Antrieb. Die leistungsstarken Lokomotiven – im dieselelektrischen Betrieb stehen bis zu 2‘800 kW zur Verfügung, elektrisch bis zu 7‘000 kW – sind für den Güterverkehr in Deutschland vorgesehen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h. Technologische Highlights sind die wirksame Adhäsionskontrolle und das nicht selbst lenkende Drehgestell für äusserst geringe Gleisbeanspruchung.

Elektrischer Doppelstocktriebzug für Transitio, SWE

Im April 2016 haben Stadler und das schwedische Leasingunternehmen Transitio einen Vetrag für 33 elektrische Doppelstocktriebzüge, mit einer Option für weitere 110 Züge, für Mälardalstrafik (vormals Mälab) unterzeichnet. Die Züge werden ab Mai 2019 unter dem Markennamen Mälartåg verkehren und auf vier Strecken westlich von Stockholm um den Mälarsee eingesetzt. Die Züge sind so gebaut, dass sie auch bei minus 40 Grad und einer Schneehöhe von bis zu 800 Millimetern fahren können. Einige Beispiele für Konstruktionslösungen, die den extremen Witterungsbedingungen trotzen, sind doppelwandige Wagenübergänge, grosse Schneepflüge, effiziente Fussboden- und Seitenwandheizungen und eine speziell angepasste Isolierung. Die Unterböden der Züge sind so entwickelt, dass ein Einfrieren möglichst verhindert wird.

Elektrischer Triebzug TRAVERSO für die Voralpen-Express-Strecke der SOB, CH

Ende Juni 2016 hat die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) bei Stadler 11 achtteilige elektrische Niederflurtriebzüge bestellt, um die alten, teils 40 Jahre im Einsatz stehenden Kompositionen, zu ersetzen. Innovationen wie komplett neue Motordrehgestelle oder weiter optimierte Laufdrehgestelle sorgen für hohen Fahrkomfort, die neueste Antriebstechnologie für einen energieeffizienten Betrieb. Grosse Panoramafenster bieten den Fahrgästen auf der einzigartigen Touristikstrecke zwischen Luzern und St. Gallen eine herrliche Aussicht. Am 13. Dezember 2020 steigt die SOB in Kooperation mit der SBB ins Fernverkehrsgeschäft ein. Ab diesem Datum fahren die SOB mit den neuen TRAVERSO auch von Basel beziehungsweise Zürich über die Gotthard-Bergstrecke nach Locarno.

METRO für die Strathclyde Partnership for Transport (SPT), UK

Im März 2016 hat Stadler im Konsortium mit Ansaldo STS den Vertrag zur Lieferung von 17 U-Bahnzügen für die SPT Glasgow Subway gewonnen. Sie werden für vollautomatischen, zugführerlosen Betrieb (ATO) ausgerüstet. Für Stadler ist dieser Auftrag ein Meilenstein: Erstmals wird Rollmaterial von Stadler in einem führerlosen U-Bahnsystem unterwegs sein. Das U-Bahnsystem aus viktorianischer Zeit hat eine einzigartige Spurweite von nur 1’219 Millimetern (vier Fuss), die Tunnelröhren haben einen Durchmesser von nur 3,4 Metern. Die Züge müssen diesen baulichen Gegebenheiten Rechnung tragen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 58 km/h. Die ersten Züge werden im Jahr 2020 kommerziell in Betrieb genommen.

Elektrischer Niederflurtriebzug – Tailormade – für RBS, CH

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) hat im Juni 2016 14 S-Bahn-Züge für die Linie S7 von Bern nach Worb bestellt. Die vierteiligen elektrischen – durchgehend begehbaren – Triebzüge sind für eine Geschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Das neue Fahrzeug, steckt voller Innovationen. Auf 60 Metern Länge sind neu acht statt sechs Türenpaare verteilt – das ist eine Neuheit im Schweizer Meterspurmarkt. Weiteres Highlight digitaler Intelligenz: Oberhalb jeder Einstiegstüre ist ein Türsensor angebracht. Dieser erfasst Personen, die einsteigen wollen und öffnet die Türen, ohne dass der Türöffner gedrückt werden muss. Die kommerzielle Betriebsaufnahme beginnt Ende 2018.

FLIRT (BMU) für Greater Anglia, UK

Im Oktober 2016 hat Stadler den bisher grössten Auftrag in Grossbritannien gewonnen: 58 FLIRT-Züge, die Greater Anglia’s bestehende Regional-, Intercity- und Stansted-Express-Flotte ersetzen. Mit der neuen Flotte wird Greater Anglia 20 Prozent mehr Sitzplätze anbieten können. Fahrgäste finden auf bequemen Sitzen Platz und können in durchgängig niederflurigen Fahrzeug ungehindert zirkulieren. Besonders innovativ ist der bi-modale Antrieb, des an der InnoTrans erstmals gezeigten FLIRT BMU. In diesen Zügen kann vom „klassischen“ elektrischen auf dieselelektrischen Antrieb umgeschaltet werden. Die neuen Züge werden von Rock Rail East Anglia finanziert, einem Joint Venture zwischen Rock Rail, Aberdeen Standard Investments und GLIL Infrastructure. Greater Anglia least die Züge von Rock Rail.


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